HP Panel Samstag

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Das erste Panel mit unseren HarryPotter-Schauspielern der diesjährigen Ring*Con fand am Samstag mit Chris Rankin (Percy Weasley), Jamie Yeates (Marcus Flint) und Stanislav Ianevski (Victor Krum) statt.
Mit einem deutschen „Guten Morgen“ betragen kurz nach 9h Chris und Jamie die Bühne, was etwas verwirrend wirkte, da ja eigentlich alle drei angekündigt waren. Doch des Rätsels Lösung kam während die beiden die erste Frage beantworteten in Form eines etwas verschlafenen Stanislav auf die Bühne. Sie sind eben auch nur Menschen. ;-)


Die folgenden Fragestellungen entsprechen nicht der tatsächlichen Wortwahl, sondern sind sinngemäß wiedergegeben.

Q: Was waren die Auswirkungen der Filme auf euer Leben?
Chris hat es mit dieser Frage kalt erwischt, da er die Bücher selber gelesen habe. Dazu meinte er: „I’m a massive fan of the books.“ Selbst hat er die Bücher ebenfalls gelesen und kennt deren Inhalte natürlich auch sehr gut. Vorher habe er nicht geschauspielert und nun sei es für ihn eine große Ehre eine der Rollen zu spielen. Auch Jamies Leben hat es verändert, obwohl er vorher bereits 6-7 Jahre als Schauspieler tätig war, allerdings nur in TV-Produktionen. Eine ebenso große Veränderung war es auch für Stanislav, denn vorher hatte er, wie Chris, auch nicht geschauspielert, genaugenommen war er noch auf dem Internat, als er die Zusage bekam. Besonders für sein „damals“ junges Alter war es großartig mit bekannten Schauspielern zu agieren, und ohne die Filme wäre er auch niemals auf die Ring*Con gekommen, denn „it changed a lot in a positive way“.

Q: Was wusstet ihr über das Ende der Bücher, bevor alle erschienen waren?

Dazu sagte Chris, dass er vermutete, dass Percy ein Dummkopf sei, nach dem Erscheinen von Band 5 erhielt er sogar Hassmails, obwohl, wie er scherzhaft bemerkte, dies ja Rowlings Schuld sei. (Dafür bekam er eine Runde Mitleid von Jamie und Stan), die aber auch sagte, dass Percys Entwicklung eine positive Wendung nehmen sollte.

Q: Womit seid ihr im Moment beschäftigt?
Jamie ist im Moment damit beschäftigt zu studieren, er möchte später weiterhin im Filmgeschäft arbeiten und versucht nun auch einen guten Einblick hinter die Kamera zu gewinnen. Da er bereit seit über 10 Jahren Schauspieler ist, möchte er nun auch mal etwas anderes kennenlernen.
Ebenfalls studieren tut Chris, der Regisseur werden möchte, er lernt im Moment also mehr, als dass er arbeitet. Er versuche wohl alles, um ein Star zu werden. ;-)
Stan hingegen hinge im Moment in der Luft, da er mit nichts beschäftigt sei.

Q: Was haltet ihr von Quidditch im Film? Macht es euch Spaß?

Stan verglich Quidditch schlichtweg mit „Football“ und Hockey. (Anmerkung der Redaktion: Im Nachhinein haben wir uns gefragt, welchen Sport er mit „Football“ gemeint hat, American Football oder Soccer? Fragt ihn beim nächsten Mal doch, wenn ihr ihn seht!)
Für Jamie, der ja Marcus Flint, den Slytherin Kaptain in Quidditch gespielt hat, war Quidditch zu Anfang ein Buch mit sieben Sigeln. Nach einem Workshop wurde es ihm aber klarer, und dann war er total überrascht. Ein Sport auf Besen?! Das ganze fand dann vor einer grünen Leinwand statt, mit einer Windmaschine. Jamie merkte dann noch an, dass es keine blaue Leinwand gewesen sei, weil ja alle immer von „Blue Screen“ sprächen. Sobald er mit jemandem sprechen musste, sprach er zu einem Punkt. Seine Mutter hatte ihn mal gefragt, wie es sei mit Daniel Radcliffe zu sprechen, daraufhin musste er ihr sagen, dass er gar nicht mit ihm gesprochen habe, obwohl es im Film doch so ist. Von daher konnte er ihr diese Frage natürlich nicht beantworten, da er ja nur mit einem Punkt gesprochen habe. Außerdem täte es sehr weh, auf einem Besen zu sitzen.

Q: Wer ist schauspieltechnisch euer Vorbild?

Stan konnte diese Antwort nicht so ausführlich geben, weil er noch schliefe, wie er selber anmerkte. Allerding hätte Jack Nickolson eine großartige Präsenz auf der Leinwand. Er sei lustig und verrückt, aber auch ernst. </span>

Die nächste Frage wurde von einer unserer Redakteurinnen gestellt, und wie Jamie richtig bemerkte, handelte es sich dabei um eine Slytherin. ;-) Die Frage ging speziell an Jamie, der das erste Mal in Deutschland war, aber auch an die beiden anderen.


Q: Was habt ihr von Deutschland erwartet, bevor ihr hierher gekommen seid. Und was war euer erster Eindruck? Dabei musste Jamie einen Augenblick nachdenken „schwierige Frage“ wie er selber meinte. Schließlich sagte er, dass es in England ja dauernd regnet. Es regnet und regnet. Als er dann nach Deutschland flog, war in England schönes Wetter. Dann ladete er in Deutschland und dachte sich: „Oh man sucks, It’s raining.“
Für Chris und Stanislav war es nicht das erste Mal, dass sie in Deutschland waren und für beide sei es immer wieder toll. Chri</span>s sagte, dass er hier bisher nie schlechte Zeiten gehabt hätte und es immer wieder großartig sei. Stan treibt es immer wieder wegen seiner Freunde nach Deutschland. Seinen ersten Eindruck bei seiner Reise zur Ring*Con hatte er am Abend zuvor gewonnen. Einer seiner Ansprechpartner hatte ihm davon erzählt, dass der T-Mobile Tower regelmäßig seine Farbe ändere. (Anm. d. Redaktion: Er meinte wohl den Deutsche Post Tower) Nun stand er abends vor dem Fenster und wartete darauf, dass sich die Farbe des Gebäudes ändere, doch es tat sich gar nichts, denn er blieb weiß. Daraufhin sprach er seinen Betreuer an und fragte ihn, wieso sich die Farbe nicht ändere. Aber die ändere sich doch, so seine Antwort. Kurz darauf schaute er wieder zum Fenster hinaus und der Tower war blau.


Q: Wenn ihr auf einer einsamen Insel wäret, welche drei Dinge hättet ihr dabei?

Dies war eine der Fragen, wo alle drei überlegen mussten. Allerdings schoss es nach einiger Zeit aus Jamie wie aus einer Pistole, er würde die Harry Potter Bücher mitnehmen. Dann könnte er damit Feuer machen. Ja, keine Angst, das war ein Scherz. Aber so eine richtige Antwort wusste er doch nicht, also überlegte er noch ein wenig weiter.
Chris kam auch nach einigem Nachdenken auf folgende drei Dinge: Bier, einen Kühlschrank und ein Fernseher.
Stan war sich allerdings ziemlich sicher, dass er ein Kissen mitnehmen würde, da es ihm doch zu ungemütlich auf Kokosnüssen wäre: „A Pillow, it is uncomfortable to sleep on coconuts“.
Letztendlich war Jamie auch sicher, was er mitnehmen würde: „Ich würde Familienmitglieder, Freunde und eine Frau mitnehmen.“

Q: Habt ihr die Bücher noch genießen können, nachdem ihr die Filme gesehen, bzw. gedreht habt?

Eine weitere interessante Frage, wo man merklich sehen konnte, dass sich unsere drei Schauspieler damit auseinandersetzten. Für Stan sind die Filme eine fertige Welt anderer Leute, sie sind zur Entspannung da. Er ist der Meinung, dass man ins Kino geht um für kurze Zeit in eine andere Welt zu tauchen.
Auch Chris unterscheidet zwischen den Büchern und den Filmen.
Jamie geht auch sehr gerne ins Kino und kann es, wie wohl die meisten Menschen, nicht ausstehen, wenn jemand ihm etwas verrät oder Kommentare bringt, die einem den Spaß am Film verderben. Es ist für ihn auch etwas vollkommen anderes die Harry Potter Filme zu sehen, gerade weil er weiß, wie es hinter der Kamera lief. Und besonders wenn man die Filme vorher gesehen hat, ist es schwer sich die Bücher vorzustellen, da man ja bereits Bilder im Kopf hat. Ansonsten ist er auch der Meinung, dass man oftmals das Wissen aus den Büchern ausblenden muss.


Q: Werdet ihr auf der Straße erkannt und nach Fotos gefragt? Haben die Kinder manchmal auch Angst vor euch?

Für Stan stellt sich diese Frage eigentlich nicht, da seine Rolle des Viktor Krum nicht böse ist. Er ist Quidditchspieler und wird auch oft deswegen angesprochen. Manche möchten wohl auch die ein oder andere Strategie besprechen. Ansonsten ist wohl das einzig „Negative“ an ihm, dass er im Konkurrenzkampf zu Ron steht, obwohl sich das mittlerweile ja auch geklärt hat.
Jamie hingegen wird auf der Straße weniger erkannt, da man ihm im Film ja auch eigentlich nur mit seiner „Maske“, den großen Zähnen und der Frisur, wo seine Haare nach vorne gekämt wurden kennt. Da das dann auch ganz „evil“ ausschaut. Wenn er dann aber den Eltern erklärt wer er ist, verlä
uft es meistens so: Die Eltern drehen sich zu ihren Kindern und sagen: „Das ist Marcus Flint“, worauf die Kinder wiederum antworten: „Der Hässliche?“ („The Ugly One?“). Ja, kein Wunder, dass hier das Publikum anfing zu lachen.
Für Chris ist das alles viel einfacher, er spielt einen Weasley und „jeder liebt die Weasleys“, egal wie Percy auch sein mag. Die meisten wissen auch gar nichts von Percys Hintergrund, weil sie nur die Filme kennen. Jedoch ist Percy eigentlich gut, nicht so gemein und böse wie Draco. Und, das fügte er noch hinzu, habe er zum Glück keine hässlichen Zähne!

Q: Seid ihr auch Herr der Ringe-Fans?

Zu Chris passt wohl ein klassisches „Jein“.
Jamie sagte zu Anfang, dass die HdR-Bücher im Vergleich zu Harry Potter vollkommen anders seien. Er kennt die ganz alten Cartoon, der erste „Herr der Ringe-Film“. Ebenso sei der Regisseur des Hobbits (Guillermo del Toro) einer seiner Lieblingsregisseure.
Stan hat alle drei Bücher gelesen und den ersten Teil mag er besonders. Er mag die Action und HdR habe eine Menge davon. Was er auch besonders gut fand war, dass die Schauspieler beim Dreh zu Herr der Ringe, weil der Filmdreh ja so lange dauerte, wie eine große Familie waren. „Und genauso war es bei Harry Potter auch und die beiden Jungen hier zähle ich dazu.“

Q: In welches Haus wäret ihr gekommen?

Stan saß als Krum während seines Aufenthaltes in Hogwarts neben Draco. Und er ist sich ziemlich sicher, dass er aufgrund der Eigenschaften ein Slytherin wäre.
Auch Jamie musste nicht lange überlegen, für ihn stand fest, dass Slytherin sein Haus wäre.
Allerdings war Chris sich nicht sicher, wobei er Slytherin in seinen Überlegungen gar nicht mit einbezog. Sei
ner Meinung nach wäre Gryffindor das beste Haus, aber eigentlich findet er die Hufflepuffs „sweet“. Wobei er dann doch wohl ein Ravenclaw geworden wäre, weil er für Gryffindor nicht die richtigen Eigenschaften gehabt hätte. Aber für ihn steht doch eines fest, dass nämlich Gryffindor das beste Haus sei.
Diese Frage führte auch zu eine Diskussion zwischen den dreien, da wohl die meisten Harry Potter Fans Gryffindor als ihr Lieblingshaus bezeichnen würden. Die wenigstens aber Hufflepuff und neben Gryffindor wäre wohl Ravenclaw das beliebteste Haus. Und entgegen ihrer Meinung, dass Slytherin auch zu den weniger beliebten Häusern zählte, gab es erstmal ein paar Pro-Slytherin Rufe aus der Menge, angesprochene Personen möchten wohl lieber anonym bleiben. ;-)

Q: Welcher Charakter ist euer Favorit?
In den Büchern hat Chris Umbridge gehasst, aber schauspielerisch wurde sie von Imelda Staunton perfekt gespielt, und so böse. Ansonsten wäre wohl Ginny sein Lieblingscharakter, wieso weiß er nicht.
Für Jamie ist die Frage wieder sofort klar, denn Snape sei sein Lieblingscharakter, da er auch einer der wichtigsten sei. Er ist richtig „dark“ und schafft es eine weiße Weste zu behalten. Ebenso findet er diese Rolle mit Alan Rickman sehr gut besetzt und die vorhin kurz angesprochenen, lieber anonym bleibenden Personen spendeten ihm daraufhin natürlich lauten Beifall.
Auch für Stan ist Snape der beste Charakter und im Film ist er klasse umgesetzt.

Q an Stan: Hast du dich körperlich verändert?

Das erste was ich gemacht habe also ich hier ankam, ich hab geschaut wo das Fitnessstudio ist. Ich habe mich körperlich und emotional verändert, vor allem emotional. Vor ein paar Tagen bin ich in Bulgarien am Flughafen angekommen und da gab es mal so ein kleines Kätzchen, dass saß dort zwischen den ganzen Autos und wurde angefahren. Das hat mir sehr zugesetzt. Ich hab auch die ganze Zeit dran gedacht wo ich zu Hause war und ich bin sehr selten zu Hause, um meine Freunde und meine Familie zu besuchen. Das hat mich sehr mitgenommen.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung der Redaktion: Es ist schwierig, es genau so wieder zu geben, wie es auf der Bühne passiert ist, denn es fehlt einfach die Umgebung, die Stimmung der Leute, die Gesten und Lacher der Darsteller.
Am besten ist es, es einfach live mitzuerleben.

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